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Check the risk! – In die Berge mit GORILLA

Frisch verschneite Hänge, eine große Portion Tiefschnee – ein perfekter Tag wartet. Raus in den Tiefschnee, aber nicht ohne Know How! Wir geben dir Tipps wo und wie du dich für die perfekten Tage ready machen kannst. Vermeide die lauernde Naturgefahr und minimiere dein Risiko.

Wenn es gerade ganz frisch geschneit hat, lädt das natürlich sofort zum powdern ein. Doch dies ist genau die Gefahr. Die Natur kennt kein Pardon in Sachen Lawinen. Der frische Powder lädt richtig ein um einige Turns im Hang zu ziehen. Genau dort lauert jedoch eine unberechenbare Gefahr! Die Schneekonstellation kann negative Folgen haben und jederzeit Lawinen auslösen. Deshalb appellieren wir, dass du dich richtig auf solche Tage vorbereitest und einiges an Wissen über Lawinen sammelst. Mit GORILLA erfährst du, wo und wie du dich über Lawinen und Schneethemen informieren kannst und du dir das nötige Know How aneignen kannst.

Lawinenkurse

Jeder Snowboarder und Skifahrer, der gerne im Tiefschnee unterwegs ist, sollte einmal einen Lawinenkurs besucht haben. Das ist ein Muss für jeden Freerider. Es gibt verschiedene Kurse die von Profis und Experten durchgeführt werden. Wie z.B. im obigen Video, da hat unser Bergführer Snobby unserem GORILLA Gewinner Max einen Lawinencrashkurs verpasst, und ihm alles rund um die Gefährdung in den Bergen erklärt und gezeigt. Mach doch auch bald einen Lawinenkurz bei Snobby, denn da kannst du ganz viel Wissenswertes mitnehmen, hier gehts zu Snobbies Webseite. Der Lawinenkurs ist ein Muss und bringt dich weiter!

Wetter und Schnee

Die Wetterverhältnisse sind das ausschlaggebende Indiz für die Lawinengefahr. Wie hat sich das Wetter in den letzten Tagen entwickelt und wie sieht es gerade aktuell und für meinen Bergtag aus. Informiere dich ausgiebig und hol dir die nötigen Informationen. Achte auf das Wetter und die Prognosen!

Websiten für detaillierte Wetterprognosen:
Schneehöhen
Deutscher Alpenverein
Meteoblue

Deine Freunde

In tief verschneiten Hängen bist du nie alleine Unterwegs. Wichtig dabei ist, dass du immer mit Personen unterwegs bist, denen du auch vertrauen kannst. In einem Notfall müssen alle jederzeit parat sein, um Kameradenhilfe zu leisten. Statistisch liegen die meisten Lawinenopfer in einer Tiefe zwischen einem und eineinhalb Metern. Das hört sich nach wenig an, bedeutet aber viel. Denn Lawinenschnee ist um ein Mehrfaches komprimierter als herkömmlicher Pulverschnee. Um einen Verschütteten in nur einem Meter Tiefe ausgraben zu können, muss Schnee mit einem Gewicht von einer halben Tonne bewegt werden! Zwei kräftige Männer benötigen dafür etwa zehn Minuten. Im Notfall kann das schon zu lange sein. Denn nach 15 Minuten sind die meisten Verunglückten bereits erstickt. Im Pulverschnee ist man nie alleine unterwegs!

Deine Verfassung

Mit einem klaren Kopf, warmen Muskeln und einem guten Frühstück lässt es sich sportlicher die Hänge runter düsen. Wenn du also noch etwas müde von der Party des Vorabends bist, lasse lieber einen Tag aus oder wähle eine kleinere, einfachere Tour. Sei körperlich, wie auch geistig Bereit für dein Abenteuer!

Die Ausrüstung

Ist deine Winterbekleidung und dein Equipment noch in Takt? Hast du Helm, Rückenpanzer, Handschuhe, Sonnenbrille, Wasser und UGA-Power-Riegel dabei? Neben der klassischen Ausrüstung gehört noch einiges mehr in deinen Rucksack. Sollte es zu einem Notfall kommen, sich ein Schneebrett lösen oder eine Lawine ausbrechen, musst du jederzeit ready sein zu handeln. Für den Notfall braucht es ein LVS (Lawinenverschüttetensuchgerät), eine Sonde, eine Schaufel, das Erste Hilfe Pack.  Ohne die richtige Ausrüstung geht man nicht in freies Gelände!

 

Ein auch noch so erfahrener Freerider kann das Risiko von Lawinen nicht ausschliessen. Das Risiko kann durch Training, richtiges Verhalten und gute Planung minimiert, jedoch niemals ausgeschlossen werden.

 

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